Kugerlschubsen bei den Nachbarn

Eine Woche nach dem ASCL startete heute auch der Airsoft Sport Club Wels die (Pre)Saison mit einem Warmup-Spiel bei Regau – Grund genug für Puma und Lynx, dem Nachbarn die Aufwartung zu machen und Kontakte zu knüpfen oder vielmehr, ein Lebenszeichen zu hinterlassen (dazu aber ganz unten mehr) und vielleicht die ein oder andere Inspiration für unsere eigenen FFAs mit nach Hause zu nehmen

Meine neueste Anschaffung - Off Topic - Airsoft-Military-Outdoor Board

Das Spiel war nichts für Morgenmuffel – angereist wurde von 8:00 bis spätestens 9:30, noch am Parkplatz vorbildliche Kontrolle der 2G-Nachweise, sehr pünktlich und geordnet erfolgten bald Anmeldung, Chrono und Sicherheitsbelehrung. Auch die Teameinteilung war rasch erledigt, womit um 10:00 der Startpfiff zu 2 Runden Team-Deathmatch gegeben werden konnte – Siegbedingung: Alle müssen Spaß haben! Für uns beiden Ortsfremde wurde da auch schnell klar: Vielseitiges Gelände, vom Sniper bis zum Scout kommen alle auf ihre Kosten und kalt würde es aufgrund häufiger Stellungswechsel und der raschen Dynamik heute keinem werden.

Nach diesen wortwörtlichen Aufwärmrunden bei kaum über 0 C° folgte der zweite Spielmodus des Tages: Domination. Der Handwerker in mir ist noch immer von der simplen, aber nicht weniger effektiven Bauweise der Flaggen als Markierung für die Kontrollpunkte begeister, die es für jedes Team 5 Minunten zu halten galt. Hierbei ging es in die Vollen; Frontaler Sturmangriff, Sprinter, Flankenmanöver, Sperrfeuer – Spielentscheidend war dann aber vor allem die bessere Kommunikation des gegnerischen Teams, auch wenn wir uns beim der Rückrunde bis zum bitteren Ende (der Magazine) zur Wehr gesetz haben.

ASCL Puma und ASCL Lynx als sie noch Puste hatten…

Nach einer eher kargen Mittagspause – danke Corona! – brach dann Chaos aus! Nein, nicht in der Orga, sondern bei einem an „Vietnam“ angelehnten Spielmodus: Alle durften sich als Einzelspieler am Feld verteilen und nach Spielstart versuchen, jeden anderen „für ihre Sache zu gewinnen“, in dem sie diesen erst demobilisieren und dann durch Bergung in ihr Team aufnehmen – falls ihnen nicht jemand anderes zuvorkommt. Puma und ich wurden bereits nach wenigen Minuten in ein Shoot-Out verwickelt, das nur zur Neuverfilmung von Hitman’s Waggon-Szene gehören konnte! Einen Teamkill später einigte sicher das neue 5er-Team dann auch so halbwegs auf einen Namen: Die „5, oder 7, aber warschinelich doch erstmal bald 6.. Zwerge“ besetzten ab nun den südöstlichen Waldhang. Bald konnten auch die verbeibenden Spieler im tieferliegenden Norden ausgemacht werden und nach mehreren Austauschen von BBs, Schleichen im Bach, ein „paar“ Teamwechseln und einem abschließenden, verzweifelten Hinterhalt meinerseits waren Schneewittchens wieviele-auch-immer Zwerge erfolgreich! Wie passend am „Coalmines“ benannten Gelände 😉

Zeit für ausgiebiges Nachladen, wir sollten die Kugerl gleich in Massen brauchen: Rush stand am Programm!
Bergauf sollte sich zuerst unser rotes Team nun der 3 in einer Reihe stehenden Flaggen bemächtigen und so „die Blauen“ (keine Zustandsbeschreibung!) zurückdrängen. Haben wir auch geschafft! Also fast. In einer Stunde. Am ersten von 3 Punkten *hechel*.
Nein, selbst ein durch die Orga angeordneter Rückzug der Kontrahenten half uns schluessendlich nicht – für den Angriff waren wir wohl nicht mehr fit genug. Aber dann doch sicher für die Verteidigung?!
Zugegeben, wir haben hier eine wesentlich bessere Figur gemacht, lange Gegenwehr geleistet – aber die motivierende Aussicht, nach Einnahme der letzen Flagge den anstrengenden Tag abschließen zu können hat den Gipfelstürmen dann doch den Sieg gebracht – Spaß hatten aber den lachenden Gesichtern zu urteilen alle an diesem Tag bis zum Schluss gehabt!

Alles in allem können wir nur festhalten: Ein sehr erfolgreicher, zwar körperlich fordernder, aber jedenfalls lohnenswerter Tag! Daher: Danke ASCW für die Organisation, hat wirklich Freude gemacht, bei euch und mit euch zu spielen!

Aber Lynx, wie war das nun mit den Lebenszeichen gemeint?
In vielen Pauesenunterhaltungen durften Puma und ich feststellen: Ja, den ASCL kennt man („die mit der Gulaschkanone, nicht?“; gemeint war wohl der Hänger), auch zur grünen Hölle aka. Freistadt besteht bei vielen eine innige Hassliebe („Schei* Brennnesseln“) – aber dass der Verein noch aktiv ist schien für viele doch eine überraschende Information! Offenbar wurde der ASCL selbst mit seinen FFAs in letzter Zeit nur von wenigen Spielern wahrgenommen. Ein Umstand, den wir in diesem Jahr hoffentlich ändern können, falls wir öfter mal auch Gartenparties bei den Nachbarn besuchen!

Nachtrag: Eines haben wir natürlich nicht geschafft: mehr als obiges Foto zu knipsen. Schande über unser Haupt, wir geloben aber Besserung. Obwohl: bei unserem Ziel heute wäre das warscheinlich eh nur ein schlechterer Pflanzenkatalog geworden…

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